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VFD Displays

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VFD Character Module,4 x 20 character (Dot Matrix)

0,00 excl. VAT

VFD Character Module,2 x 20 character (Dot Matrix)

0,00 excl. VAT

VFD Character Module,2 x 16 character (Dot Matrix)

  • 5x7 Dot Matrix
  • 2x16 Characters
  • PT6314 Controller

43,00 - 47,00 excl. VAT

2x16 Character VFD Module | 5 x 8 Dot Matrix with Controller

  • 5x8 Dot Matrix
  • 2x16 Characters
  • PT6314 Controller

0,00 excl. VAT

VFD Character Module,2 x 16 character (Dot Matrix)

  • 5x8 Dot Matrix
  • 2x16 Characters
  • PT6314 Controller

0,00 excl. VAT

2x20 Character VFD Module | 5x8 Dot Matrix with Controller

  • 5x8 Dot Matrix
  • 2x20 Characters
  • PT6314 Controller

37,00 - 40,00 excl. VAT

VFD Character Module- ESD Protected,2 x 20 character (Dot Matrix)

  • 5x8 Dot Matrix
  • 2x20 Characters
  • PT6314 Controller

0,00 excl. VAT

VFD Glass,4 x 20 character (Dot Matrix)

  • 5x7 Dot Matrix Glass
  • 4x20 Characters
  • No Controller

0,00 excl. VAT

VFD Glass,4 x 20 character (Dot Matrix)

  • 5x7 Dot Matrix Glass
  • 4x20 Characters
  • No Controller

0,00 excl. VAT

VFD Character Module,2 x 20 character (Dot Matrix)

43,00 - 44,00 excl. VAT

Vorteile und Eigenschaften von VFD-Displays

VFD-Displays (Vacuum Fluorescent Displays, auf Deutsch Vakuum-Fluoreszenzanzeigen) zeichnen sich durch außerordentliche Leuchtstärke und Kontrast aus. Im Vergleich zu LCDs erzeugen VFDs selbstleuchtende Zeichen ohne Hintergrundbeleuchtung, was typische Leuchtdichten von ~640 cd/m² ermöglicht (High-Brightness-Typen sogar noch mehr). Dadurch bleiben Anzeigen in dunkler Umgebung wie auch bei direktem Sonnenlicht hervorragend ablesbar. Ein weiterer Pluspunkt ist der weite Blickwinkel – VFD-Anzeigen sind aus nahezu jeder Richtung klar erkennbar, ohne die Blickwinkelprobleme herkömmlicher LCDs. Zudem sind VFD-Displays äußerst temperaturbeständig: Viele Modelle arbeiten zuverlässig in Bereichen von -40 °C bis +85 °C, was den Einsatz in extremer Kälte oder Hitze erlaubt, wo LCDs oft an ihre Grenzen stoßen. Hinzu kommt eine schnelle Reaktionszeit ohne Verzögerung bei Kälte – VFDs zeigen Daten flüssig und ohne „Ghosting“. Auch in puncto Robustheit überzeugen VFDs: Die Vakuum-Technologie und solide Bauweise führen zu langer Lebensdauer im Dauerbetrieb. Übliche grün-blaue VFD-Anzeigen erreichen oft >30.000 Betriebsstunden bevor die Helligkeit nennenswert nachlässt. Moderne Entwicklungen sprechen sogar von möglichen Lebensdauern bis zu 100.000 Stunden (über 11 Jahre Dauerbetrieb) unter idealen Bedingungen. Gleichzeitig ist zu beachten, dass VFDs etwas mehr Strom aufnehmen als z. B. LCD-Module – die beheizten Kathodenfäden erfordern einen höheren Energiebedarf. In netzversorgten Geräten oder Fahrzeugen fällt das kaum ins Gewicht, bei Akku-Anwendungen hingegen sind VFDs wegen des Stromverbrauchs meist weniger geeignet. Insgesamt bieten VFD-Displays jedoch eine einzigartige Kombination aus Helligkeit, Kontrast, Blickwinkel und Temperaturfestigkeit, die sie für anspruchsvolle Anwendungsfälle prädestiniert. Technische Vorteile von VFD-Displays auf einen Blick:
  • Hohe Leuchtkraft und Kontrast – hervorragend lesbar bei Dunkelheit und direkter Sonneneinstrahlung
  • Weiter Betrachtungswinkel – aus nahezu jedem Winkel gleich gut erkennbar
  • Weiter Temperaturbereich – typischer Betrieb von ca. -40 °C bis +85 °C ohne Performance-Verlust
  • Schnelle Anzeige – keine Verzögerungen oder Einbußen bei Kälte, geeignet für dynamische Inhalte
  • Langlebig und robust – vakuumversiegelt, resistent gegen Erschütterungen, vielfach >30.000 Stunden Lebensdauer
(Hinweis: Die herausragende Helligkeit von VFDs kann je nach Farbe variieren – z. B. erreichen Standard-Grün/Blau-Phosphor-Anzeigen die höchste Lebensdauer, während seltene Farben wie Rot oft etwas kürzer haltbar sind.)

Varianten: VFD-Module, Glasdisplays, alphanumerisch oder grafisch

Für unterschiedliche Anforderungen gibt es verschiedene VFD-Typen. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen VFD-Glasdisplays und kompletten VFD-Modulen:
  • VFD-Glasanzeigen: Hierbei handelt es sich um das reine VFD-Displayglas (das Vakuumröhren-Element) ohne integrierte Treiberplatine. Solche VFD-Glas-Displays gibt es in vielfältigen Ausführungen, zum Beispiel als 7-Segment-Anzeigen, Mehrsegment-Anzeigen für Zeichen oder als Punktmatrix-Anzeigen. Sie ermöglichen flexible Formen – theoretisch sind nahezu beliebige Zeichenformen realisierbar, abhängig vom Layout der Phosphorsegmente. Allerdings erfordert die Ansteuerung von reinen VFD-Gläsern eine entsprechende Elektronik im Gerät (Treiber-ICs, Heizspannungsversorgung etc.). Diese Variante wird oft gewählt, wenn Hersteller die Displayansteuerung individuell gestalten oder spezielle Bauformen benötigen.
  • VFD-Displaymodule: VFD-Module enthalten bereits eine Platine mit allen Treibern und Controllern. Sie werden als fertige Einheiten geliefert, die sich leicht in Schaltungen integrieren lassen. Typische VFD-Displaymodule entsprechen von Größe und Schnittstelle her gängigen LCD-Modulen – z. B. 2x16 oder 4x20 Zeichen. Häufig sind sie pin- und befehlskompatibel zu HD44780-basierten LCD-Textdisplays, was einen 1:1-Ersatz erleichtert. Ein Beispiel ist der PT6314-Controller von Newhaven, der HD44780-ähnliche Kommandos nutzt und dadurch mit Arduino & Co. problemlos ansteuerbar ist. VFD-Module benötigen meist nur eine einzige Versorgungsspannung (typ. +5 V), da sie interne DC/DC-Wandler für Heizung und Anoden-Spannung mitbringen. Dadurch entfällt für den Entwickler der Aufwand, negative oder hohe Spannungen bereitzustellen – das Modul wird einfach an 5 V und z.B. eine serielle oder parallele Datenschnittstelle angeschlossen.
VFD-Displays lassen sich zudem nach ihrer Darstellungsart einteilen:
  • Alphanumerische VFD-Displays: Diese dienen zur Wiedergabe von festgelegten Zeichen (Text, Ziffern, Symbole). Dazu zählen 7-Segment-VFDs (für Ziffern) sowie alphanumerische Matrixanzeigen (häufig 5×7 oder 5×8 Punktmatrix pro Zeichen). Solche Displays zeigen klar definierte Ziffern und Buchstaben, oft über mehrere Stellen oder Zeilen (z.B. 2×20 Zeichen). Sie eignen sich ideal für Messwerte, Geräteanzeigen und einfache Texte. Alphanumerische VFD-Anzeigen sind sehr leicht auszulesen und dank hoher Leuchtintensität auch aus der Entfernung gut sichtbar – etwa auf Bedienpanels von Maschinen.
  • Grafische VFD-Displays: Dabei handelt es sich um punktadressierbare Anzeigen, bei denen ein ganzes Feld von Leuchtpunkten zur freien Gestaltung zur Verfügung steht. Grafische VFDs können Symbole, Grafiken oder flexible Inhalte darstellen, nicht nur vordefinierte Zeichen. Typische Formen sind z.B. Mehrzeilen-Punktmatrixdisplays (ähnlich einem kleinen Bildschirm). Sie kommen zum Einsatz, wenn individuelle Anzeigeelemente benötigt werden – etwa Logos, Skalen oder komplexere Statusanzeigen. Allerdings sind grafische VFDs in der Auflösung begrenzt (verglichen mit TFT/OLED) und meist einfarbig. Für viele industrielle Zwecke (wie Icons, Bargraphen oder spezielle Schriftarten) reichen sie jedoch aus und profitieren von der hohen Helligkeit der VFD-Technik.
(Hinweis: Newhaven Display – als einer der führenden Hersteller – bietet sowohl standardisierte VFD-Glas in diversen Formaten (z.B. 7-Segment, 4×20 Punktmatrix) als auch vorgefertigte VFD-Module an, die LCD-kompatible Abmessungen und Schnittstellen besitzen. Selbst kundenspezifische VFD-Designs sind möglich, falls ein Projekt besondere Anforderungen an Form oder Anzeigeinhalt stellt.)

VFD vs. LCD und OLED – Wann ist welches Display sinnvoll?

Angesichts moderner Alternativen wie LCD und OLED stellt sich die Frage, in welchen Fällen VFD-Displays die beste Wahl sind. Die Antwort liegt in den spezifischen Stärken der VFD-Technologie:
  • Umgebungen mit schwierigen Lichtverhältnissen: Wenn ein Display sowohl in dunkler Umgebung als auch bei heller Sonneneinstrahlung klar lesbar sein muss, spielen VFDs ihre Stärke aus. Sie übertreffen typische LCDs in Punkto Helligkeit deutlich und sind ohne Blickwinkelverlust ablesbar. OLED-Displays bieten zwar ebenfalls hohen Kontrast und weiten Blickwinkel, erreichen aber in praller Sonne oder sehr heller Umgebung oft nicht die gleiche Leuchtreserve wie ein VFD.
  • Extreme Temperaturen: In Kältebereichen (unter 0 °C) geraten LCDs an physikalische Grenzen – Flüssigkristalle werden träge oder frieren ein. VFD-Displays hingegen funktionieren nach dem Kathodenphosphor-Prinzip und bleiben bis -40 °C voll funktionsfähig. Auch hohe Temperaturen um +80 °C verkraften viele VFDs besser als OLEDs oder LCDs (OLEDs altern bei Hitze schneller, LCDs können ausbleichen). Für Anwendungen in Kälte, Hitze oder Temperaturschwankungen (z. B. Außendisplays, Fahrzeuganzeigen, Öfen) sind VFDs daher prädestiniert.
  • Hohe Beanspruchung und Dauerbetrieb: VFDs wurden ursprünglich für Consumer-Elektronik im Dauerbetrieb entwickelt (Videorekorder, Autoradios etc.) und haben sich als sehr zuverlässig erwiesen. In industriellen Steuerungen mit 24/7-Betrieb oder Fahrzeugen (Vibrationen, Temperaturschocks) beweisen VFDs eine hohe Robustheit. OLEDs punkten zwar mit exzellenter Bildqualität, zeigen jedoch mitunter Burn-in/Einfrieren von statischen Bildelementen über lange Zeit. VFDs sind diesbezüglich unempfindlicher; ein dauerhaft leuchtendes Segment kann mit der Zeit etwas an Helligkeit verlieren, aber das Risiko eines „Geisterbilds“ ist geringer. Für kritische Anzeigen, die jahrelang unverändert leuchten müssen (z. B. Sollwerte, Logos), bietet VFD daher Vorteile in der Langzeitstabilität.
  • Integration in bestehende Systeme: Soll ein vorhandenes LCD- oder LED-Display in einem Produkt ersetzt oder aufgewertet werden, kann ein VFD-Modul oft nahtlos integriert werden. Viele vfd display module sind so ausgelegt, dass sie mechanisch und elektrisch mit verbreiteten LCD-Modulen austauschbar sind – Entwickler können also z.B. ein 2×20 LCD durch ein 2×20 VFD austauschen, ohne die Steuerung groß umzubauen. Dies ist ideal, wenn z.B. die Lesbarkeit erhöht werden soll, aber die Elektronik schon ausgelegt ist.
Natürlich gibt es auch Szenarien, in denen LCD oder OLED vorzuziehen sind: Akkubetriebene Geräte oder Anwendungen mit sehr hoher Pixeldichte/Farbgrafik (etwa Anzeigen mit vielen Details oder Video) spielen die Vorteile von LCD-TFTs und OLEDs aus (niedriger Energiebedarf, Vollfarb-High-DPI-Displays). Kostenseitig sind einfache Segment-LCDs in großen Stückzahlen unschlagbar günstig, während VFDs etwas teurer in Herstellung und Betrieb sein können. Dennoch bleiben VFD-Displays in ihrem Spezialgebiet – maximale Ablesbarkeit unter harten Bedingungen – oft die sinnvollste Wahl. Viele industrielle Nutzer setzen weiterhin auf VFDs, wenn Zuverlässigkeit und Performance wichtiger sind als minimierter Stromverbrauch. In der Automotive- und Industrietechnik koexistieren VFD, LCD und OLED daher je nach Anwendung: Jedes Display hat seine Nische, und Luna Electronic berät Sie dabei, welche Technologie für Ihr Projekt die optimale ist.

Typische Einsatzbereiche von VFD-Displays

Durch ihre einzigartigen Eigenschaften sind VFD-Displays in vielfältigen Branchen im Einsatz. Einige typische Anwendungsbereiche im Überblick:
  • Industrie & Maschinenbau: Bedienpanels an Steuergeräten, Mess- und Regeltechnik, CNC-Maschinen-Anzeigen, Laborgeräte – überall dort, wo Anzeigen auch in rauer Umgebung und aus der Distanz sicher ablesbar sein müssen. VFDs werden hier wegen ihrer Robustheit und Langlebigkeit geschätzt. Beispielsweise nutzen industrielle Schalttafeln VFD-Anzeigen für kritische Betriebsdaten, weil sie auch bei starken Temperaturschwankungen und Dauerbetrieb zuverlässig funktionieren.
  • Automotive & Transport: In Fahrzeugen finden sich VFDs klassisch in Autoradios, Klimasteuerungen und Instrumententafeln. Der hohe Kontrast und die Lesbarkeit bei Sonne (etwa im Cabrio) machen sie ideal für Armaturen, die jederzeit erkennbar sein müssen. Auch in Bussen, Zügen oder Flugzeugen kommen VFD-Anzeigen zum Einsatz, z.B. für Dashboard-Anzeigen oder Informationen im Passagierbereich, wo weite Blickwinkel wichtig sind.
  • Medizintechnik: Medizingeräte (z. B. Laboranalysengeräte, Patientenmonitore älterer Bauart, Blutdruckmessgeräte in Kliniken) nutzen VFDs, da hier absolute Verlässlichkeit gefordert ist. Displays in der Medizintechnik müssen unter Umständen in OP-saalhellem Licht oder Kühlraumatmosphäre ablesbar sein – VFDs gewährleisten das. Zudem verursachen sie keine elektromagnetischen Störfelder wie manche alte CRTs, was in sensibler medizinischer Umgebung von Vorteil ist.
  • Haushalts- und Profi-Elektronik: In Mikrowellen, Backöfen, Hi-Fi-Geräten, Kassensystemen und Verkaufsautomaten sind VFD-Anzeigen weit verbreitet. Sie verleihen hochwertigen Küchengeräten und Vertriebsautomaten ein edles, gut lesbares Display, das sowohl im Dunkeln (z.B. Mikrowellenanzeige bei Nacht) als auch bei Tageslicht (Außen-Ticketautomat) funktioniert. Gerade Verkaufsautomaten und Außenanlagen profitieren von der Unempfindlichkeit der VFDs gegenüber Kälte. Auch Point-of-Sale (POS)-Systeme – z.B. Kundendisplays an Kassen – setzen auf VFD, da sie aus verschiedenen Winkeln im Laden gut sichtbar sein sollen.
Zusammengefasst sind VFD-Displays überall dort die bevorzugte Lösung, wo maximale Ablesbarkeit, Zuverlässigkeit und Robustheit gefragt sind. Ob in der Serie für ein industrielles OEM-Produkt oder als Ersatzteil für bestehende Anlagen – Luna Electronic unterstützt alle genannten Branchen mit passenden VFD-Lösungen.

Integration, Stromversorgung und Systemanforderungen

Bei der Auswahl eines VFD-Displays für Ihr Projekt spielen auch Systemanforderungen und die Integration ins bestehende Design eine Rolle. Im Vergleich zu anderen Displays gibt es hier einige Besonderheiten, aber auch Vereinfachungen:
  • Schnittstellen & Kompatibilität: Moderne VFD-Module sind in der Regel controller-gesteuert und unterstützen übliche Schnittstellen wie parallele MCU-Anbindung (ähnlich dem 6800/8080-Interface bei LCDs) oder serielle Ansteuerung (SPI, I²C je nach Modell). Dadurch lassen sie sich an gängige Mikrocontroller und Steuerungen anbinden. Viele VFD-Zeichenmodule verstehen sogar den HD44780-Befehlssatz der LCD-Welt. Entwickler können vorhandene Bibliotheken (z.B. Arduino LiquidCrystal Library) weiter nutzen, um ein VFD zum Laufen zu bringen – das Display verhält sich software-seitig quasi wie ein LCD, liefert aber die oben genannten optischen Vorteile.
  • Stromversorgung: VFD-Displays benötigen mehrere interne Spannungen (u.a. für das Glühen der Kathode ~1–3 V AC, Anodenspannung meist 12–30 V DC). Bei VFD-Modulen merkt der Anwender davon jedoch nichts: Hier ist meist ein DC/DC-Wandler on-board, sodass das Modul lediglich eine einzelne Versorgungsspannung von 5 V (manchmal 3,3 V bei kleineren) erwartet. Das erleichtert die Integration erheblich. Reine Glas-VFDs hingegen erfordern vom System verschiedene Spannungen und einen geeigneten VFD-Treiber-IC. Solche ICs (z.B. von Maxim, Rohm oder Fuji) liefern die benötigten Spannungen und Ansteuerleitungen, müssen aber in der Schaltung vorgesehen werden. Luna Electronic berät Sie hier gern bei der Auswahl passender Treiber oder der Entscheidung Modul vs. Glas.
  • Leistungsaufnahme & Wärme: Wie erwähnt, ziehen VFDs etwas mehr Strom als LCDs/OLEDs. Ein typisches 2×20 VFD-Textmodul kann z.B. rund einige 100 mA @ 5 V benötigen (je nach Helligkeitseinstellung), während ein vergleichbares LCD deutlich weniger braucht (ohne Hintergrundbeleuchtung). Die Abwärme ist trotzdem überschaubar – VFDs werden handwarm, nicht heiß. Wichtig ist eher die Stromversorgung ausreichend zu dimensionieren, insbesondere wenn mehrere VFDs oder lange Anzeigen mit vielen Segmenten genutzt werden. In Fahrzeugen oder Maschinen ist das in der Regel unproblematisch; bei empfindlichen Kleingeräten sollte man prüfen, ob die Spannungsregler genug Reserve haben. Einige VFD-Controller erlauben das Dimmen der Anzeige (z.B. Absenken der Heizspannung oder Pulsweitenmodulation der Anoden), um bei Bedarf Energie zu sparen oder die Helligkeit anzupassen.
  • Mechanische Aspekte: VFD-Module haben meist standardisierte Größen (z.B. 1U-Höheneinbau für 2x20 Displays) und Montagelöcher, ähnlich den LCD-Modulen. Die Displays selbst sind oft durch ein Glasfenster geschützt. Bei der mechanischen Integration sollte man beachten, dass Vibrationen stark gedämpft werden – obwohl robust, sind feine Kathodenfäden im Inneren, die bei extremer Dauer-Vibration eventuell früher ermüden könnten. In den meisten Anwendungen (auch Automotive) hat sich dies jedoch als unkritisch erwiesen, zumal VFDs häufig auf weichen Gummipuffern gelagert oder mit Schaumstoff hinterlegt werden. Zudem kann ein farbiger Filter vor dem VFD angebracht werden (z.B. ein getöntes Kunststofffenster), um den Kontrast weiter zu erhöhen oder eine bestimmte Anzeigefarbe (grün, blau, orange) zu realisieren – diese Filter sind als Zubehör verfügbar.

Langzeitverfügbarkeit und Serienbetreuung

Für B2B-Kunden ist neben der technischen Eignung eines Displays auch die langfristige Verfügbarkeit entscheidend. VFD-Displays werden zwar nicht mehr in jedem Consumer-Gerät verbaut, sind aber in Industrie und Spezialanwendungen weiterhin fest etabliert. Hersteller wie Newhaven Display investieren in die Weiterproduktion und Weiterentwicklung von VFD-Technologie. Luna Electronic als autorisierter Newhaven-Distributor stellt sicher, dass Serienprojekte über viele Jahre hinweg mit passenden VFDs versorgt werden. Wir unterstützen unsere Kunden proaktiv bei EOL-Benachrichtigungen (End-of-Life) und bieten rechtzeitig Alternativtypen an, sollte ein bestimmtes Modul abgekündigt werden. Dank eines breiten Netzwerks können oft auch pin-kompatible Nachfolgemodelle oder Restbestände für Ersatzteilbedarf bereitgestellt werden. Ein weiterer Pluspunkt für die Langzeitnutzung: VFD-Displays sind ein ausgereiftes, zuverlässiges Produkt – unerwartete Produktionsstopps oder Qualitätsprobleme sind selten. Viele VFD-Modelle erfüllen zudem einschlägige Industrienormen (z.B. RoHS-Konformität ist selbstverständlich, und entsprechende Qualitätsstandards für Automotive/Medizintechnik werden bei Bedarf vom Hersteller kommuniziert). Luna Electronic berät Sie hierzu gern, damit Ihr gewähltes VFD in puncto Normen und Vorschriften optimal passt.

Beratung, Muster und Lieferung durch Luna Electronic

Als Distributor und Display-Partner für die Industrie versteht Luna Electronic die Anforderungen von B2B-Projekten genau. Unsere Leistungen rund um VFD Displays umfassen:
  • Fachkundige Beratung: Schon in der Entwicklungsphase unterstützen wir Sie bei der technischen Auswahl des passenden Displays. Ob es um die Entscheidung VFD vs. alternative Technologie geht, um die Wahl zwischen alphanumerischem oder grafischem Modul, oder um spezifische Fragen (z.B. Ansteuerung, Lebensdauer, Anpassungen): Unsere Experten stehen mit langjährigem Know-how bereit. Gerade bei Design-In von VFDs (insbesondere wenn ein bestehendes LCD-Design umgestellt wird) zahlt sich dieser Support aus.
  • Bemusterung: Für Prototypen und Tests stellen wir Musterdisplays bereit. Sie können so frühzeitig prüfen, wie sich ein VFD in Ihrem Gerät verhält (Helligkeit, Kontrast, Timing etc.). Als autorisierter Newhaven Display Partner verfügt Luna Electronic über schnelle Zugänge zu Mustern und Neuheiten. Auf Wunsch unterstützen wir auch mit Datasheets, Schaltplänen und Beispielcode, um die Integration des VFD zu erleichtern.
  • Serienbelieferung & Lagerhaltung: Luna Electronic ist auf die Bedürfnisse der Serienfertigung eingestellt. Wir übernehmen die Lieferlogistik für Ihr Projekt – von der Just-in-Time-Belieferung der Fertigung bis zur Ersatzteillieferung über den Lebenszyklus Ihres Endprodukts. Dank direktem Draht zum Hersteller erhalten Sie wettbewerbsfähige Konditionen und verlässliche Lieferzeiten. Unsere Lagerkapazitäten erlauben es, Pufferbestände zu halten, damit Ihre Produktion jederzeit versorgt ist. Gerade bei VFD-Displays, die oft kritische Anzeigefunktionen erfüllen, sorgen wir so für hohe Liefer- und Ausfallsicherheit.
Warum VFD-Displays mit Luna Electronic? Weil wir mehr bieten als nur das Produkt – wir liefern Lösungen. Von der ersten Idee, über die Auswahl des optimalen industrial VFD display bis hin zur laufenden Belieferung Ihrer Fertigung stehen wir an Ihrer Seite. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung oder ein unverbindliches Angebot zu unseren Newhaven VFD Displays – wir helfen Ihnen, Ihre Anzeigeanforderungen effizient und dauerhaft zu erfüllen.

FAQ

Wann sind VFD-Displays besser als LCD oder OLED?

VFD-Displays lohnen sich immer dann, wenn maximale Helligkeit und Lesbarkeit unter schwierigen Bedingungen gefragt sind – etwa bei starker Sonneneinstrahlung oder extremen Temperaturen. Anders als LCDs funktionieren VFDs selbst bei -40 °C problemlos und behalten ihren Kontrast. Gegenüber OLEDs bieten VFDs eine längere Dauerhaltbarkeit ohne Burn-in-Effekte in Anwendungen, die jahrelang ununterbrochen laufen sollen. Dafür verbrauchen VFDs etwas mehr Strom als LCD/OLED, was man bei batteriebetriebenen Geräten berücksichtigen muss.

Welche Varianten von VFD-Displays gibt es?

Man unterscheidet alphanumerische VFDs (für Texte und Ziffern, z.B. 7-Segment-Anzeigen oder 2×16-Zeichen-Module) und grafische VFDs (Punktmatrix-Displays für frei gestaltbare Symbole oder Grafiken). Zudem gibt es VFD-Glasdisplays (nur das Vakuum-Display selbst) und komplette VFD-Module mit Treiberplatine. VFD-Module sind meist pinkompatibel zu gängigen LCD-Modulen und deutlich einfacher zu integrieren, während Glas-VFDs mehr eigene Elektronik erfordern, aber flexibler in Form und Design sind.

Was sind typische Anwendungsbereiche für VFD-Displays?

VFD-Displays werden vor allem in Industrie, Automotive und professionellen Geräten eingesetzt. Typische Beispiele: Bedienterminals von Maschinen, Steuergeräte und Messgeräte (wo Displays auch aus der Ferne und bei schlechtem Licht klar lesbar sein müssen), Autoradios und Fahrzeuganzeigen (lesbar bei Sonne und Kälte) sowie Medizintechnik-Geräte mit hohen Zuverlässigkeitsanforderungen. Auch Mikrowellen, Laborgeräte, Verkaufsautomaten und Kassensysteme nutzen VFDs aufgrund ihrer hohen Leuchtkraft und Robustheit.

Welche Anforderungen stellt ein VFD-Display an die Stromversorgung?

Die meisten VFD-Displaymodule benötigen lediglich eine 5 V DC Versorgung. Sie besitzen interne Spannungswandler für den Heizfaden und die Anodenspannung. Ein solches vfd display module kann daher direkt an 5 V und die Datenleitungen Ihres Mikrocontrollers angeschlossen werden. Einzelne VFD-Glasanzeigen (ohne Modul) brauchen dagegen spezielle Treiberschaltungen mit mehreren Spannungen (z.B. Heizspannung ~3 V AC und Anodenspannung 20–30 V). In der Praxis greift man deshalb gerne zu Modullösungen, sofern keine maßgeschneiderte Elektronik vorgesehen ist.

Wie langlebig und verfügbar sind VFD-Displays?

VFD-Displays gelten als sehr langlebig – gängige Ausführungen erreichen oft 20.000–30.000 Stunden Betriebszeit oder mehr, bevor die Helligkeit nennenswert nachlässt. Durch Weiterentwicklungen (z.B. verbesserten Phosphor) sind in bestimmten Fällen auch deutlich höhere Lebensdauern erreichbar. Was die Verfügbarkeit angeht: Qualitätshersteller wie Newhaven fertigen VFDs weiterhin für industrielle Anwendungen, sodass auch Langzeitprojekte bedient werden. Luna Electronic sorgt als Distributor dafür, dass Sie VFD-Displays über Jahre hinweg beziehen können – inkl. Ersatz für eventuelle Abkündigungen – und unterstützt Sie damit über den gesamten Produktlebenszyklus.